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Der „Smart-Bonding-Approach“ - Von der Idee zur maßgeschneiderten Klebelösung

Lohmann Österreich entwickelt einen voll skalierbaren Fertigungsprozess für das innovative, österreichische Startup Unternehmen SteadySense
 Anfang des Jahres hat das Grazer Startup SteadySense sein Produkt femSense® vorgestellt: Der erste Near-Field-Communication (NFC)-fähige Sensorpatch für Frauen mit Kinderwunsch zur Ermittlung der fruchtbaren Tage! Das Team der österreichischen Niederlassung der Lohmann Gruppe hat das innovative Produkt für den Kunden maßgeschneidert und erstmals einen skalierbaren Fertigungsprozess entwickelt.

„Die erste Aufgabe bei der Entwicklung von femSense® bestand darin, die richtigen Klebstoffe und Materialien für eine Pflasterapplikation auszuwählen, die hautfreundlich sowie optisch und haptisch ansprechend sind“, erläutert Dr. Michael Schwarzott, Leiter der Anwendungstechnik bei Lohmann Österreich. Im femSense® Patch kommt eine Auswahl zertifizierter Klebebänder zum Einsatz, die biokompatibel und für die Verweildauer des Patches auf der Haut geeignet sind.

In 4 Schritten zur kundenspezifischen Klebelösung: Der Smart Bonding Approach

„In diesem Fall haben wir einen Fertigungsprozess für ein Startup-Produkt mit unbekannter Marktgröße designed, kleine, mittlere und große Stückzahlen lassen sich so realisieren, ohne die gesamte Produktkonstruktion komplett zu überarbeiten. Das hält für den Kunden die Investitionskosten gering und ist die eigentliche Herausforderung bei der Produktentwicklung “, erklärt Roland Schmid, Fertigungsleiter bei Lohmann Österreich. „Mit unserem Smart-Bonding-Ansatz sind wir in der Lage, für den Kunden die passende Lösung zu entwickeln.“ Angefangen von der richtigen Klebetechnik (Applikation) über die passende Produktauswahl, die effiziente Prozessintegration (Tools) bis zur nachhaltigen Optimierung des Produkts (Services).

Mit diesen 4 Prozessschritten haben die Lohmann-Experten nach knapp neun Monaten Entwicklungszeit einen skalierbaren Fertigungsprozess für femSense® erstellt. „Wir haben von Anfang an auf ein flexibles Design aller Komponenten geachtet, sodass jederzeit ein Scale-up von manueller zu semi-automatischer und voll-automatischer Fertigung möglich ist“, ergänzt Markus Koch, Geschäftsführer Lohmann Österreich.

Die Zukunft ist klebrig

Kleben ist die Verbindungstechnologie der Zukunft. Kaum ein Gegenstand unseres Alltags kommt ohne Haftklebung oder reaktive Klebstoffsysteme aus. Der Einsatz in elektronischen Komponenten, Fenstern und Türen, Geschirrspülern und Waschmaschinen, Möbeln, Autos, Verpackungen oder als multifunktionales Hautpflaster ist längst nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken.

Mit mittlerweile 168 Jahren Know-how in der Produktion von klebenden, beschichteten medizinischen Produkten besitzt Lohmann das nötige Wissen und die Fähigkeiten, um Kundenanforderungen mit innovativen und wirtschaftlichen Lösungen optimal zu begegnen. Als moderner Verbindungsanbieter bietet Lohmann hauseigene und hochmoderne Leistungen wie Klebstoffformulierung, Polymerisation, Beschichtung, Verarbeitung und Extrusion sowie Reinraumproduktion und die Herstellung von Stanzteilen. Damit ist Lohmann sowohl heute als auch in Zukunft bereit, den Anforderungen des Marktes optimal zu begegnen.

  

 2019_femSense (2).jpg  © femSense  2019_femSense (1).jpg  © femSense

 

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